ARD und ZDF veredeln die AFD

ARD und ZDF veredeln die AFD

Laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung praktizieren ARD und ZDF „nicht selten eine unkritische, unreflektierte Übernahme und Weitergabe von Bedrohungsrhetorik durch die Verwendung von dramatischen Bildern und Begrifflichkeiten“. Den Zuschauer erreichten „zur besten Sendezeit menschenfeindliche und antidemokratische Botschaften, die ihm geadelt und abgesegnet durch die seriös erscheinende politische Debattenrunde, als offenkundig denk-, sag- und durchführbar erscheinen“. Dazu Beate Küpper bei der Vorstellung Ihrer Studie: „Wir sollten der lauten Minderheit der Fremdenfeinde in den gesellschaftlichen Debatten nicht so viel Raum geben, sondern der demokratisch gesinnten Mehrheit mehr Aufmerksamkeit schenken.“

Der Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister warnte bereits im Juni, in den USA „dienen Talkshows direkt der medialen Radikalisierung von Standpunkten und der Bestätigung von Vorurteilen“. In Deutschland habe der „Talkshow-Overkill im öffentlich-rechtlichen Fernsehen“ die AfD aufgewertet.

Angesichts des Aufstiegs autoritärer und populistischer Bewegungen stellen sich zahlreiche Fragen nach der Rolle und der Funktion von ARD und ZDF. Das Perfide daran ist, dass die Türkischstämmigen für diese Hetze auch noch zahlen müssen.

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