Bücher machen reicher und intelligenter

Bücher machen reicher und intelligenter

1. Bücher erhöhen den Wohlstand

Die Leidenschaft für Bücher ist unter den sehr erfolgreichen Menschen dieser Welt weit verbreitet. Nun beweist eine Studie, dass sich die Affinität zum geschriebenen Wort tatsächlich auszahlt. Menschen, die in der Jugend lesen, sind eher Besserverdiener. Im Rahmen der Untersuchung wurden 5.000 europäische Männer und Frauen aus den Jahrgängen zwischen 1920 und 1956 nach ihren frühen Lesegewohnheiten und ihrem aktuellen Einkommen befragt. Das Fazit: Wenn ihr in der Jugend freiwillig mindestens zehn Bücher lest, verdient ihr später, laut Statistik, rund 21 Prozent mehr Gehalt.

Dabei müssen es keineswegs elitäre Bücher sein — nach Angaben der Forscher spielt die Auswahl der Bücher keine Rolle.

2. Bücher verbessern die Auffassungsgabe

Das zusätzliche Lesen von Printmedien hat einen positiven Einfluss auf eure Auffassungsgabe und euer Gedächtnis.

Eine norwegische Studie fand heraus, dass „Studenten die gedruckte Texte lesen, wesentlich besser bei der Verständnisprüfung abgeschnitten haben, als Studenten, die den Text digital gelesen haben.“ Eine Studie aus San Jose stellte Folgendes fest: „Bildschirmbasiertes Lernverhalten wird dadurch charakterisiert, dass mehr Zeit mit Browsen und Suchen, Schlagwörter suchen, einmaliges Lesen, nicht-lineares Lesen und selektiveres Lesen verbracht wird.“

Wer also lieber im Netz etwas nachliest, als in einem Buch nachzublättern, wird nicht nur den Inhalt schlechter verstehen, sondern auch weniger Informationen im Kopf behalten dh. keineswegs, dass man auf das Internet verzichten sollte. Für den Austausch, dem Bürgerjournalismus und die schnelle Recherche  ist das Internet unverzichtbar.

 

Deutsch-Türkische Akademiker (DTA)

Devrim Sirin

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