Rojava: Die gefährliche Saat des Terrors

Rojava: Die gefährliche Saat des Terrors

Die Anhänger der Terrormiliz PKK/YPG wollen die Abspaltung von der Türkei, von Syrien, vom Iran und vom Irak. Doch damit würden sie sich selbst, der Türkei und dem ganzen Nahen Osten Schaden zufügen, weil sich dahinter nur ein engstirniger extremer Nationalismus verbirgt – und der war noch nie gut.

Der unumstrittene autoritäre Führer Abdullah Öcalan gründete die PKK, dessen Ziel es war in der Türkei dem „türkischen Kolonialismus“ ein Ende zu bereiten und in den völkischen Urzustand der Antike zurückzukehren. Die Hochkultur Mesopotamiens soll mit einem Rätesystem ausgestattet in rein kurdischer Form wieder auferstehen. Hierzu beansprucht die PKK weite Teil der Türkei, Syriens, dem Irak und dem Iran für sich. Die Machtansprüche des kurdischen Nationalismus ist ähnlich dem Nationalsozialismus als gigantomanisch zu kennzeichnen.

Die Terrormiliz will ein Gesellschaftsmodell etablieren, das auf der vermeintlich unverfälschten Anwendung völkisch-kurdischer Traditionen beruht. Dabei übernimmt die Terrormiliz -ähnlich dem IS- in der Gegenwart ein idealisiertes Modell aus der Frühzeit, in dem die kurdische Frau vermeintlich nicht unterdrückt wurde und die eigene Kultur als weit überlegen galt.

Die PKK-Vorstellung vom kurdischen Übermenschen ist nicht sozialrevolutionär-antinational sondern absolut reaktionär-nationalistisch.

Und die kleinbürgerliche Linke im Westen hat als Lautsprecher der kurdischen „Befreiuung“ den tollen Job den extrem nationalistischen Inhalt knallrot zu verpacken. In Westeuropa gibt es eine regelrechte Begeisterung für den kurdischen Nationalismus und das über aber alle politische Lager hinweg aber warum ist das so? Kein noch so gutgemeintes Etikett kann gänzlich vor in der Gesellschaft tief verankerten islamophobischen Vorurteilsmustern schützen. Auch Linke sind nicht immun gegen Islamophobie. Das islamophobische Weltbild konstruiert und strukturiert das Weltgeschehen nach einem ähnlich simplen Muster, wie es im antisemitischen Denken geschieht.Man hat genug vom Islam, den Diktaturen im Nahen Osten und vom Musel im Allgemeinen. Glaubt man westlichen Medien, haben die Demokratisierung und die weibliche Emanzipation in der islamischen Welt ihr Epizentrum ausgerechnet in Rojava („Westkurdistan“). Dort greifen kurdische Frauen zu den Waffen und kämpfen Seite an Seite mit Männern gegen den IS und gegen  die Türkei damit für Viele gegen den Islam als Ganzes. Die Bilder der Frauenmilizen gehen um die Welt. »Patriotische Amazonen« nannte sie der NDR völlig begeistert. Die objektive Sachlage ist eine ganz andere. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), wurden erhebliche Teile der „patriotischen Amazonen“ wie auch die Männer als Kinder entführt, schwer misshandelt und als Kindersoldaten eingesetzt. Die Frau darf in der PKK partizipieren -als Kanonenfutter. Im vermeintlich demokratischen Rojava gibt es keine Oppositionpartei. Die PKK als Kaderpartei mit Ihren alten Männern bestimmt vollständig über das Leben in Rojava.

Solange man als Kurde seine Kultur frei ausleben kann und dieselben Rechte hat wie die jeweilige Mehrheitsbevölkerung sollte es egal sein, wie der Staat letztlich heißt. Im 21. Jahrhundert sollte man keinen Staat alleine aufgrund einer Ethnie gründen.

Die PKK bietet kurdischen Nationalismus als Heilsversprechen, das keines ist. Die Rhetorik der militanten Separatisten verrät sich dadurch, dass sie auch eine Freund-Feind-Rhetorik bemüht: Dort die bösen mongolischen Türken, die die aufrechten Kurden unterdrücken und Ihr Land wegnehmen. Auch die Kritik an den sogenannten verkommenen System passt in das Schema. Das erinnert frappierend an die Rhetorik der AfD. All das dient nur einem Ziel, dass das Ziel aller extremen Nationalisten ist: Man will unter sich bleiben und hält sich für besser und überlegen. Dieser Ethno-Nationalismus ist nichts Schönes und hat noch nie Gutes hervorgebracht

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